Schneeplätzchen / Eichaer

sehen

Keine Angst, das wird hier jetzt kein Back-Blog. Aber die Liebste und ich basteln erstmals an ein paar Weihnachtsplätzchen. Und neben den klassischen Vanillekipfeln waren diese hier immer meine absoluten Lieblinge. Von meiner Mutter gebacken und von ihr „Eichaer“ genannt. Eicha ist ein Dorf nahe Meiningen in Thüringen. Mehr ist aber nicht bekannt. Ich habe überhaupt nur zwei Rezepte online gefunden. Und ich finde diese Mischung aus einem leichten Mürbeteig und einer knackigen Baiser-Zuckerschicht nach wie vor unwiderstehlich. Und so will ich dieses tolle Rezept, das sogar ein Back-Depp wie ich auf Anhieb hinkriegt, hier einmal dokumentieren.

Platz ist in der kleinsten Küche

fühlen

Neulich sagte wieder mal jemand (ein bisschen ängstlich) zu mir: Du hast bestimmt ne supertolle, riesige Küche. Naja, wenn ich die Kaffemaschine beiseite schiebe, hab ich bestimmt 80×50 cm Arbeitsfläche. 😉 Die Küche ist wirklich klein. Und am zerbröseln. Es passt ein Tisch rein. Und sie hat eine Tür zum Balkon. Ich sitz am liebsten hier. Bis drei Personen sitzen wir nie am Esstisch im Wohnzimmer. Ich hab gute Messer und Töpfe. Und einen guten Herd. Die restliche Kohle geht in tolle Zutaten und guten Wein. Wenn Leute da sind, noch mehr, als nur für mich. Ich fühl mich mit kurz vor 40 manchmal mies für meine 15 Jahre alte Ikea Küche, bei der keine einzige Schublade mehr funktioniert. Andererseits, das Essen ist meistens, die Musik immer gut. Und wer’s nicht mag, braucht ja nicht zu kommen.

Kartoffelsuppe mit Steinpilzen und Petersilienöl

schmecken

Beim Gemüsehändler gab’s heute herrliche Steinpilze. Nichts geht über frische aus dem Wald, aber erstmal finden. Für eine Pilzpfanne sind die gekauften auch viel zu teuer. Aber so wie hier, in einer Suppe, reichen vielleicht 100 – 150 Gramm pro Person und man hat trotzdem je zwei große Teller Steinpilzgeschmack satt. Und mit getrockneten Pilzen geht das Ganze auch super.