Sekunden-Saibling mit gebratenem Reis und Kresse

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Dieser bayrische Saibling vom Markt hat bis heute früh noch in seinem Becken geschwommen. Frischer geht’s nicht. Nachhaltiger auch nicht. Und, mit vielleicht sechs Euro für die Menge, die man hier sieht, in dieser Qualität auch kaum günstiger. Aber am Wichtigsten: Dieser Fisch schmeckt, auf jeder Seite eben zehn Sekunden gebraten und nur mit ein kleines bisschen Sojasoße bepinselt einfach unglaublich gut. Irgendwie denk ich mir fast, weiter durch wär zu durch. Drunter: Ein bisschen gebratener Reis mit Ingwer, Frühlingszwiebel und in Streifen geschnittener Zuckerschote. Und ein bisschen leicht scharfer Rettich-Kresse. Japanisch-bayrisch gut!

Serbische Bohnensuppe 1:00 Uhr nachts

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Ich kann nicht schlafen. Zu viele Gedanken. Nachtmahlzeiten sind an sich gar nicht meins. Aber heute will ich irgendwie. Ich war schon gestern mies drauf. Anstatt der geplanten selbstgemachten Ravioli, zu denen ich definitiv gute Laune brauche, hab ich schnell und lustlos einen Reste-Eintopf gebaut. Und was soll ich sagen: Zum ersten Date tät ich den nicht servieren. Aber er war gestern doch ganz gut, und heute Nacht richtig gut. Ob der beim Schlafen hilft, weiss ich nicht. Aber ich versuch mal, grob zu rekonstruieren….

Tagliatelle al Salmone – die 80er Pasta

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Gelegentlich bin ich ein richtiger Snob. Ich versuche, es nicht zu sein, aber manchmal isses einfach so. Und so hab ich dieses Gericht höchstens im Geheimen und unter nostalgischem Vorwand gekocht. Heute will ich mal zu Protokoll geben: Diese ausgesprochene 80er Pasta gehört, ganz un-ironisch, zu meinen zehn Lieblingsgerichten. Klar, ein bisschen Nostalgie schwingt auch mit. Aber es ist auch einfach gut. Und sogar die Italiener mögen es, auch wenn die das mehrheitlich wohl nicht zugeben würden.