Tagliatelle al Salmone – die 80er Pasta

schmecken

Gelegentlich bin ich ein richtiger Snob. Ich versuche, es nicht zu sein, aber manchmal isses einfach so. Und so hab ich dieses Gericht höchstens im Geheimen und unter nostalgischem Vorwand gekocht. Heute will ich mal zu Protokoll geben: Diese ausgesprochene 80er Pasta gehört, ganz un-ironisch, zu meinen zehn Lieblingsgerichten. Klar, ein bisschen Nostalgie schwingt auch mit. Aber es ist auch einfach gut. Und sogar die Italiener mögen es, auch wenn die das mehrheitlich wohl nicht zugeben würden.

Rezept für zwei Personen, die richtig Bock haben:

Pastawasser aufsetzen und parallel reichlich gute Tagliatelle (am besten mit Ei, al uovo) kochen.

In einer Pfanne mit Olivenöl eine sehr fein gewürfelte Schalotte farblos anschwitzen. 300 Gramm frischen Lachs würfeln und dazu. Salz, Pfeffer, eine Messerspitze Currypulver (für den Maggi-Kick). Nach zwei Minuten einen TL Tomatenmark dazu, kurz mitschwitzen, mit 100 Rose Wein ablöschen und ein bisschen einköcheln. 200 ml Sahne dazu und noch ein bisschen weiter köcheln lassen. Schließlich die Lachswürfel mit einem Pfannenwender zerdrücken.

Tagliatelle dazu, ein bisschen ziehen lassen, am Schluss ein Stückchen Butter einschmelzen lassen.

Gleich servieren. Mit viel grob gemahlen Pfeffer obendrauf. Parmesan würde ich weglassen, denn er fügt der Sache wirklich nix hinzu.

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