Saltinbocca alla romana – weil’s einfach gut ist

schmecken

Saltinbocca gehören zu den ersten Gerichten, die ich, vielleicht mit sechzehn Jahren, gut kochen konnte. Damals war diese Art der italienischen Küche schwer in Mode. Es ist Ewigkeiten her, dass ich mal welche gegessen und gemacht habe. Ständig entdecke ich etwas Neues, das ich ausprobieren will; Weniger bekannte, italienische Klassiker, chinesisch, japanisch, vietnamesisch, nordafrikanisch, modern, kreativ, vegetarisch… Neulich hatte ich wenig Zeit und wollte für meinen Besuch was schnelles, vertrautes machen. Und ich bin so froh, endlich mal wieder Saltinbocca alla romana gemacht zu haben. Weil das ein absolut himmlisches, zeitloses Gericht ist, und einfach umwerfend in seiner Einfachheit, mit nur drei Zutaten (Kalbfleisch, Parmaschinken, Salbeiblatt) in vollkommener Harmonie, Und, weil wir schon klassisch sind: Kleine Rosmarinkartoffeln und ein blitzschneller Spinatsalat. Nachmachen kann das absolut Jede*r.

Rosmarinkartoffeln: Kleine Kartoffeln gut waschen, halbieren (mit Schale), in eine ofenfeste Form geben. Olivenöl, Rosmarinzweige, Salz. Bei 220 Grad in den Ofen, bis sie fertig sind (ca. 20 min.).

Saltinbocca: Vom Metzger dünne Scheiben Kalbsschnitzel schneiden lassen. In kleine Schnitzelchen teilen, ein Blatt Salbei und eine Scheibe Parmaschinken drauf und mit einem Zahnstocher fixieren. Von der anderen Seite ein bisschen salzen und pfeffern. Auf der Schinkenseite in Olivenöl braten, kurz wenden, aus der Pfanne nehmen. Bratensaft mit einem Schuss Weißwein ablöschen, einreduzieren und am Schluss ein Stück Butter einschwenken. Saltinbocca wieder in die Soße geben. Ich mag ein bisschen Parmesan obendrauf.

Spinatsalat: Babyspinat gut waschen. Olivenöl, bisschen Essig, Salz, Pfeffer, bisschen frisch geriebener Parmesan. Wenn man mal im guten Feinkostladen Trüffelpecorino bekommt: Nehmen und das damit machen. Der absolute Oberhammer.

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