Sashimi vom Wolfsbarsch

schmecken

Wolfsbarsch hat Lachs und Thunfisch in Sachen Sashimi und Carpaccio echt überholt. Obwohl er auch gegart großartig schmeckt, ist er mir roh mittlerweile fast lieber. Außerdem: Preiswert, aus der Zucht recht Öko, relativ einfach zu kriegen, zarte Struktur mit leichtem Biss und geschmacklich mild, aber keinesfalls langweilig. Ein idealer Einsteigerfisch zum roh Essen. Und auch zum Fitelieren üben. Und die Karkassen sind ideal zum Fischond Kochen.

So gehts:

Ein Fisch reicht für zwei Personen. Natürlich muss er sehr frisch sein. Fischhändler, Feinkostladen, für mich aber auch: Mein liebster türkischer Supermarkt, wo die Fische die Hälfte kosten, aber massenhaft verkauft werden und deshalb in der Regel tagesfrisch sind. Ganze Fische kaufen, keine Filets. Fisch Schuppen (lassen), filetieren (Youtube) und sehr sauber entgräten. Bauchlappen abschneiden, Haut weg. Alles gut zum Fond Kochen.

Dann Filets gegen die Faser in schräge, flache Scheibchen schneiden und auf einem Teller anrichten und anschließend für eine halbe Stunde mit Klarsichtfolie in den Kühlschrank (oder ohne, jetzt in der kalten Zeit auf den Balkon). Mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen, etwas tolles Olivenöl und ein paar Tropfen Zitronensaft drauf. Und etwas Sojasoße und Wasabi zum Eintauchen dazu.

Das ist meine Version, das Olivenöl ist nicht asiatisch, aber es bringt noch etwas Schmelz und eine dezent herbe Note, was ich einfach sehr passend finde. Und der schwarze Pfeffer gibt Tiefe und Kraft.

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