Heiß? Panzanella!

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Neben dem Salat aus Feta, Tomaten und Wassermelone, der hier zu den Rennern zählt, finde ich diesen klassischen toskanischen Brotsalat passend bei der aktuellen Megahitze. Oft wird der missverstanden und mit geröstetem Brot gemacht. Das Original besteht aber aus in Wasser eingereichtem Brot, das dadurch flockig wie Couscous wird. Also: Alles Weißbrot in kaltem Wasser einweichen, ausdrücken und ein bisschen zerzupfen. Dazu: Kirschtomaten, Gurke, rote Zwiebel, Basilikum. Bei mir extra: Ein bisschen Minze und Kapern. Und: Olivenöl, Rotweinessig, Salz, Pfeffer. Das war’s. Wie immer bei solchen puren Gerichten: Je besser die Zutaten, hier besonders das Brot und das Öl, umso besser das Ergebnis.

BFS. Big Fucking Steak, rückwärts gebraten.

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Vielleicht zweimal im Jahr leiste ich mit ein großes Steak in mega Qualität. Das ist un-öko und ein teurer Spaß. Doch wenn ich das hatte, bin ich satt und es reicht wieder mal für eine ganze Weile. Und wenn ich das mache, dann will ich Fleischgeschmack pur. Heisst: Durch und durch auf den Punkt gegart (für mich bei allem, außer Filet: ein ehrliches ‚medium‘), Salz, Pfeffer, Ende. Dazu, auch ganz klassisch: Ein paar geröstete Kartoffeln, blanchierer Spinat und reichlich Bearnaise. Und so ein großes Stück gelingt meiner Meinung nach am besten rückwärts gebraten.

Muito obrigado.

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Wer mich kennt, weiss, dass ich es mir mit dem Leben nicht gerade leicht mache. Glück, das ist für mich, vielleicht noch mehr als für die meisten, ein flüchtiges kleines Arschloch. Um es mal nett zu sagen. Und egal an welchem noch so tollen Ort man gerade ist, man hat sich selbst, leider, doch immer mit dabei. Und so geht auch eine gute Woche in meiner Sehnsuchts-Stadt Lissabon nicht ohne viele, viiiiele Stunden düsterer, meist sinnloser Grübeleien. Manchmal könnte ich darüber verzweifeln, die meiste Zeit akzeptiere ich, dass das so ist, versuche, diese dunklen Gedanken nicht die Oberhand gewinnen zu lassen, und mache mich trotzdem auf, um dem Tag eine Chance zu geben. Mich kostet das oft wirklich große Mühe. Ich mag locker und sozial wirken und ich bin es durch meinen Medien-Beruf auch komplett gewohnt, ständig mit neuen Menschen klar zu kommen und zu connecten. Aber es strengt mich trotzdem an.

Spaghetti alla Puttanesca mit frischen Sardinen

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Sardinen putzen, entgräten (Gräte lässt sich einfach mit den Fingern rausziehen) und in grobe Stücke schneiden. Parallel Pasta aufsetzen.

In einer Pfanne mit reichlich Olivenöl etwas Knoblauch anschwitzen. Sardellen dazu und ein paar entkernte schwarze Oliven. Bisschen Salz. Alles eine Minute braten. Wer mag, nimmt jetzt für obendrauf ein paar schöne Stücken Fisch aus der Pfanne, denn der Rest wird und soll zerfallen.

Bisschen Tomatensauce dazu aufkochrn lassen und die tropfnasse Pasta dazu. Eine Minute unter Schwenken kochen. Frisches Basilikum oder Petersilie, Pfeffer, frisches Olivenöl. Durchschwenken. Fertig.