Melonen-Gurken Gazpacho

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Eigentlich ist eine Gazpacho aus Melone und Gurke keine Gazpacho. Aber Melonen-Gurken Kaltschale klingt doof. Und ist auch irreführend, denn das klingt auch nach Desert. Das Ding hier ist aber herzhaft. Geisterte mir schon lange durch den Kopf, die Temperaturen sind aktuell genau richtig. Und es war der absolute Hammer! Perfekt als Teil eines sommerlichen Menüs. Oder, z.B. mit ein paar Garnelen- oder Hühnchenspießen, oder Ziegenkäse-Crostini auch ein tolles, leichtes Hauptgericht. Ich sag es ja so oft: Machen!

Fregola Sarda mit Garnelen, Zucchini und Tomate

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Überhaupt kein Originalrezept, aber die Richtung stimmt und in 15 Minuten ist es fertig! Fregola kochen. Eine kleine Zucchini fein würfeln, ebenso eine gepellte Tomate. Garnelen längs halbieren. Zucchini zusammen mit ein bisschen Knoblauch und Chilli in reichlich Olivenöl anbraten. Garnelen dazu, Salz, Pfeffer, reichlich Zitronenabrieb. Fregola abgießen und mit in die Pfanne. Tomatenwürfel dazu. Und ein Stück Butter (verboten!) und ein bisschen Parmesan (total verboten!!). Kräftig durchschwenken, bisschen Pfeffer und gutes Olivenöl. Fertig.

Mehr Makrele!!!

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Keine Angst, ich erkläre hier jetzt niemandem, wie man japanisch kocht. Kann ich nämlich selbst nicht, und jedes der wenigen Male, an denen ich es selbst versuche, bin ich mir nicht so sicher, ob ich weiter in diese Richtung gehen will. Das haut man einfach nicht mal so nebenbei hin. Richtig gut geschmeckt haben mein kleines Sushi und japanisch angehauchter „Stecklfisch“ von der Makrele aber auf jeden Fall. Aber mir geht’s um etwas anderes: Gerade jetzt, wo vieles so viel teurer wird, könnte man mal schauen, ob es nicht „einfachere“ Produkte gibt, die womöglich sogar besser schmecken, als die „edlen“. Und Makrele ist, das habe ich gerade erst so richtig kapiert, ganz klar in dieser Kategorie. Roh schmeckt sie mir doppelt so gut, wie gebraten. Butterzart, aromatisch aber null fischig, im Grunde besser als richtig guter Thunfisch. Und gebraten ist sie natürlich trotzdem toll. Und durch die hauchdünne Haut, die man unbedingt mitbraten sollte, kriegt man nochmal richtig Geschmack drauf.

Indisches Feierabend-Curry (Basisrezept)

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Die Basis für dieses Curry hat mir tatsächlich ein alter Inder verraten. Ich habe oft mit ihm zusammen gesessen, er ist hauptberuflich Koch, fuhr aber bis vor ein paar Jahren im Münchner Westen auf einem klapperigen Mofa noch die Abendzeitung aus. Es ist keine bestimmte der sicher tausenden Curry Variationen, die es in Indien gibt. Aber eine einfache, schnelle Basis, die man in maximal 30 Minuten mit sehr wenigen, leicht zu beschaffenden Zutaten hinbekommt und super abwandeln kann – mit Fisch, wie hier bei mir, Fleisch, Gemüse oder Käse. Und ich glaube: Wer das einmal macht und merkt, wie leicht das geht, der übernimmt das Rezept dauerhaft in seine Küchen-Standards. Macht doch mal!!!

Noch etwas zum Foto: Ich denke oft darüber nach, welchen (verzerrenden) Stellenwert Bilder in unserer kulinarischen Sozialisation heute haben. Ein berühmter Gastronom sagte mal, sie seien die „härteste Währung in dem Geschäft“. Etwas, das nicht Instagram-able aussieht, ist es auch nicht wert, gekocht oder gegessen zu werden. Was für ein Unsinn. Ich will da nicht unendlich mitmachen. Deshalb gibt’s dieses, wie auch schon einige andere Rezept-Fotos, einfach von meiner Arbeitsfläche in der Küche, ohne irgendwelches zusätzliches Licht, natürlich unbearbeitet (abgesehen von Helligkeit, Kontrast und ein bisschen Sättigung) und, wie immer, einfach nur mit dem Handy geknipst.

Sommerkonzerte mit MAILÄNDER

Allgemein
(C) Bastian Scholl

Es ist ja so: Ich habe immer gerne gegessen und getrunken und zeitweilig (wenn auch ganz sicher nicht gerade jetzt) hatte mein Interesse am Thema Kulinarik auch etwas Besessenes. Ist meine Art. Aber: Nie war das es mich Lebensmittelpunkt. Der war und ist, zumindest was mein Tun angeht, immer die Musik. Ich spiele Schlagzeug, seitdem ich denken kann und in den letzten 30 Jahren ist zumindest mal kein Monat vergangen, in dem ich nicht am Instrument saß. Gemacht habe ich in der Zeit viele verschiedene Sachen: Weltmusik, Pop, Rock, Blues, Orchester, Jazz, Ska, Party, Singer-Songwriter. Auch diese Vielfalt ist mir wichtig – und da sind wir doch wieder bei einer Parallele zur Küche.

Aber ich schweife ab. Seit gut fünf Jahren spiele ich zusammen mit meinem Freund MAILÄNDER und einer wunderbaren Band dessen Folk-Punk-rockige Songs. In den letzten zwei Jahren haben wir eher gebastelt und aufgenommen. Warum, ist ja klar. Und so freut es mich ganz besonders, dass jetzt ein paar sehr schöne Sommer-Festival-Gigs anstehen. Und natürlich freue ich mich ebenso, wenn einige Menschen, die hier immer mal mitlesen, vorbei schauen.

06.07. München, Tunix Open Air Festival

22.07. München, Backstage, Free & Easy Festival

23.07. Bieberehren, Durefestival

05.08. Bad Windsheim, Weinturm Festival

07.10. München, egoFM / Mnet Hofkonzerte