Wolfsbarsch mit Frühlingszwiebeln, Olivenöl und Ponzu Soße

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Ahhhhh, endlich einmal wieder ein langes Wochenende. Und die Liebste ist im Theater. Beste Bedingungen, um mal wieder etwas auszuprobieren. Heute denke ich eigene Rezepte eigentlich immer vom Einkauf aus: Auf was habe ich ungefähr Lust und was bekomme ich spontan drum herum. Lust hatte ich auf Fisch, irgendwie asiatisch. Wolfsbarsch liebe ich eh: Eher preiswert, saftig, aromatisch, kann ordentlich was ab, geht gut roh oder gegart. Und die Zubereitung war toll – ein bisschen eine Mischung zwischen chinesischem, gedämpftem Fisch mit Frühlingszwiebeln und der japanischen Art, rohen Fisch durch das Übergießen mit heißem Olivenöl zu garen. Klingt kompliziert, isses aber nicht, und ist wirklich eine ungewöhnliche, sehr aromatische Art, Fisch zuzubereiten.

Buch „Wie die Auster ins Stüberl kam“ Auflage 2022

Allgemein

Als ich Ende 2022 mein erzähl-Büchlein „Wie die Auster ins Stüberl kam“ zusammen baute, ging es mir vor allem um ein Geschenk für ein paar Freunde und Freundinnen. Und vielleicht einige meiner treuen Leser:innen, die ein bisschen drin blättern wollten. Worum es mir echt nicht ging, war Perfektion. Noch nicht mal Professionalität. Aber irgendwann waren mir die mangels Lektorat doch erheblichen sprachlichen Schwächen doch ein bisschen viel. Und einige Geschichten passten für mich nicht (mehr) so richtig rein. Und so hatte ich immer das Gefühl, die Sache nicht so abgeschlossen zu haben, wie ich es wollte. Deshalb habe ich mich dieses Jahr an eine überarbeitete Ausgabe gemacht. Vieles (wenn auch sicher nicht alles) ist sprachlich bereinigt. Einige Sachen sind rausgeflogen, dafür kamen ein paar neue rein. Und am Ende sind es sogar 130 statt 100 Seiten geworden. Und ich meine, mit Deichkind gesprochen „wir lassen das jetzt so“. Für einen Schriftsteller halte ich mich weiss Gott nach wie vor nicht. Aber zum Hobby-Autor reicht es.

Sollte jemand Lust drauf haben – das Buch gibt für 14.99 € HIER auf bookmundo. Aber auch auf amazon und unter der ISBN 9789403644349 im Buchhandel.

Prophylaxe (und beste schnelle Ramen Brühe)

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Ich spüre eine Erkältung anmarschieren. Auf die geliebte Frau gehört und nicht noch drei Stunden Schlagzeug Spielen gefahren. Und eine Suppe gekocht.

Für mich die beste Fake-Ramen Brühe bis jetzt: Hühnerbrühe, selbst gekocht (hatte ich noch: Nur Knochen, kein Gemüse, kleiner Schuss Sojasoße, gern zwei, drei Stunden köcheln lassen. Auf 500 ml zwei EL Misopaste und 1/4 Nori-Blatt. Dazu: Rindfleisch, Kürbis aus dem Ofen, Pak Choi, weiches Ei, Nudeln. Und Billie Holiday.

Geht schon wieder besser.

Fail: Grünkohl-Pasta

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Die Idee war im Grunde gar nicht so abwegig oder neu: Winterpasta mit (Schwarz)Kohl ist ein Standard. Aber mit Grünkohl wollte es nicht wirklich werden. Mit Hilfe von viel Abschmecken und reichlich Butter und Parmesan war’s schon ok. Aber der Grünkohl ist einfach zu zäh und derb, und haut die zarte Pasta einfach weg. Ich glaube, zu dem braucht es wirklich Räucherfleisch und Kartoffeln und er muss länger kochen.

Herbstsonne

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Also, nur mal für’s Protokoll: Ich weiss schon, dass das hier nicht meine Idee ist. Aber gut isses: Fenchel sehr fein hobeln. Orangen filetieren. Hasel- oder Walnüsse mit Puderzucker karamellisieren, am Schluss ein bisschen Salz dazu. Aus Orangensaft, Zitronensaft, Dijonsenf, Raps- und Walnussöl, Salz, Pfeffer und Honig eine kräftige Vinaigrette basteln. Alles auf einem Teller anrichten, ein bisschen Blauschimmelkäse drüber zupfen. Etwas Vinaigrette. Und kräftig Pfeffer und ein bisschen frisches, herbes Olivenöl.

Kürbis-Curry

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Ich bin echt nicht der riesige Kürbis-Fan. Die Dinger schmecken einfach nach nicht sooo viel und wenn man sie zu sehr mit Säure und Süße malträtiert, wie es viele Rezepte vorsehen, werden sie zwar ganz lecker, aber man braucht dann auch keinen Kürbis mehr. Andererseits liebe ich die Jahreszeiten in der Küche und da gehört der Kürbis nun mal echt dazu. Und ein paar gute Ausnahmen gibt’s: Die Kürbissuppe nach Eckart Witzigmann, die aber echt anspruchsvoll ist. Oder Kürbisravioli in Salbeibutter. Auch nicht gerade ein schnelles Feierabend-Gericht. Dieses fixe Kürbis-Curry kommt da gerade richtig.