Veggieburger

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Ich habe noch keinen fleischlosen Burger gegessen, der mir so gut geschmeckt hat, wie einer mit frisch vom Metzger durchgedrehtem Rindfleisch. Da ich aber sehr mit der fleischlosen Ernährung sypathisiere und vor allem meiner Liebsten keine der grässlichen Burger-Alternativen der Industrie antun will, baue ich immer wieder an Alternativen. Die hier überzeugt mich. Und sie schmeckt auch mir. Theoretisch. 😉

Fuck Lieferdienst!

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Eigentlich neige ich nicht zum Predigen. Ich bin selbst inkonsequent genug und versuche, die Menschen so zu akzeptieren, wie sie sind. Das trifft besonders auf die Ernährung zu, denn die ist eine intime Sache. Deshalb belasse ich es auch hier im Blog dabei, eher ein bisschen zu inspirieren und zu motivieren. Was mich allerdings wirklich rasend macht: Schon klar, über das letzte Jahr haben wir uns soviel liefern lassen, wie nie zuvor. Kann ich verstehen. Doch gerade jetzt, wo wir endlich wieder raus dürfen, werben hier in München gleich zwei Einkaufs-Lieferdienste damit, Lebensmittel ohne Extrakosten innerhalb von 10 Minuten nach Hause zu liefern. Zum einen will ich gar nicht wissen, welche Strukturen und Arbeitsbedingungen nötig sind, um das zu ermöglichen. Weniger als moderne Sklaverei wird’s schon nicht sein. Und dann frage ich mich, was eigentlich an den eigenen vier Wänden so unglaublich spannend ist, dass man sie ums Verrecken am besten für nichts mehr verlassen will. Genug geschimpft. Ich sag es mal positiver: Es gibt hier (und in den meisten Städten) ein paar so wunderbare Lebensmittelläden – heute für mich der unglaubliche Verdi Süpermarket in der Landwehrstraße, da ist es, gerade an einem freien Samstag, nach ausführlicher Trödellei und Frühstück im Café eine absolute Freude, einzukaufen. Mir geht einfach das Herz auf, wenn ich die Frische und die ganzen Farben sehe und rieche und einfach durch den Laden gehen kann und einpacke, was mir gerade gefällt, ohne überhaupt groß drüber nachzudenken, was später draus werden soll. Was gut ist und mich anmacht, das kommt einfach mit. Denn aus guten Zutaten kann man immer was gutes machen. Heute, zum Auftakt aus meinem Warenkorb: Rosa gebratene Lammkotletts, Kichererbsenpüree und bunten Karottensalat. FUCK Lieferdienst!

Saibling Nr. 2

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Ganz roh und in Scheiben geschnitten mit einer Vinaigrette aus Meerrettich, grobem Senf, Honig, Weißweinessig, Rapsöl, ein bisschen heller Sojasoße und Frühlingszwiebeln. Gut, aber ein bisschen zu dick geschnitten. Der Saibling hat mehr Biss als z.B. Lachs oder Thunfisch. Geschmacklich super, aber das nächste Mal muss ich den Fisch nach dem dünn schneiden noch plattieren. Ein ganz fein gewürfeltes Tatar mit diesem Dressing geht sicher auch super.

Sekunden-Saibling mit gebratenem Reis und Kresse

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Dieser bayrische Saibling vom Markt hat bis heute früh noch in seinem Becken geschwommen. Frischer geht’s nicht. Nachhaltiger auch nicht. Und, mit vielleicht sechs Euro für die Menge, die man hier sieht, in dieser Qualität auch kaum günstiger. Aber am Wichtigsten: Dieser Fisch schmeckt, auf jeder Seite eben zehn Sekunden gebraten und nur mit ein kleines bisschen Sojasoße bepinselt einfach unglaublich gut. Irgendwie denk ich mir fast, weiter durch wär zu durch. Drunter: Ein bisschen gebratener Reis mit Ingwer, Frühlingszwiebel und in Streifen geschnittener Zuckerschote. Und ein bisschen leicht scharfer Rettich-Kresse. Japanisch-bayrisch gut!

Serbische Bohnensuppe 1:00 Uhr nachts

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Ich kann nicht schlafen. Zu viele Gedanken. Nachtmahlzeiten sind an sich gar nicht meins. Aber heute will ich irgendwie. Ich war schon gestern mies drauf. Anstatt der geplanten selbstgemachten Ravioli, zu denen ich definitiv gute Laune brauche, hab ich schnell und lustlos einen Reste-Eintopf gebaut. Und was soll ich sagen: Zum ersten Date tät ich den nicht servieren. Aber er war gestern doch ganz gut, und heute Nacht richtig gut. Ob der beim Schlafen hilft, weiss ich nicht. Aber ich versuch mal, grob zu rekonstruieren….