Salat von Kichererbsen und gerösteter Paprika

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Dieser wunderbare Salat, hier auf einem Taco mit Wolfsbarsch und ein bisschen Salsa ist mir in Lissabon eingefallen. Dort mit Sachen vom Markt. Und er fühlt sich einfach süd-spanisch oder portugiesisch an, obwohl er von mir ist. Ich finde, er passt fantastisch zu gegrilltem oder gebratenen Fisch. Aber auch zu Fleisch oder solo auf ein bisschen geröstetem Brot ist er bestimmt toll.

Dill-Sahne-Dressing

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Noch ein paar Wochen gibt’s gescheiten Salat, deshalb musste ich das heute nochmal machen. Für mich eines der einfachsten, und zugleich allerbesten Gerichte, die es gibt: Frischer Kopfsalat mit süßem Dill-Sahne-Dressing, gebackene Kartoffeln mit Kümmel und Paprika, glasig gebratenes, frisches Landei. Unschlagbar.

Dressing: Einen Becher saure Sahne, den Saft und etwas von der Schale einer Zitrone, 4 EL hellen Essig, 2 EL neutrales Öl, 2 EL Zucker, Salz, Pfeffer, reichlich frischen Dill und eine kleine, sehr fein gewürfelte Schalotte gut vermischen und erst direkt vor dem Servieren über den Salat geben.

Heores just for one day

fühlen

Seit über dreißig Jahren mache ich Musik. Seitdem ist kaum eine Woche, und sicher kein Monat vergangen, in dem ich nicht hinter dem Schlagzeug gesessen habe. Ich hab Rock gespielt und Blues, und Jazz, und Ska, und Weltmusik, Top 40, Oldies, Partymusik, einfach alles, was ging und mich interessiert hat. Doch es ist auch nicht so leicht als ambitionierter Amateur. Ich habe neulich mal überschlagen, dass ich in diesen gut 30 Jahren vielleicht 30, maximal 40 Gigs gespielt habe, die richtig geil waren. Und eine Vielzahl Gigs, bei denen man sich mit allen möglichen Umständen arrangieren musste: Winzige Bühnen, katastrophaler Sound, keine oder nur besoffene Leute da, ätzende oder abwesende Veranstalter. Viele von diesen Gigs ließen sich retten, man lernt, auch unter schlechten Bedingungen noch etwas Brauchbares abzuliefern. Aber es nervt. Und dann gibt’s diese Gigs, bei denen einfach alles passt. Einer davon war ganz sicher der auf der Sommerbühne im Münchner Olympiastadion mit MAILÄNDER. Im Corona Jahr 2020 hatte die Stadt diese wunderbare Reihe auf die Beine gestellt und ziemlich auf den Tag vor einem Jahr waren wir dann mit dabei. Riesige, unfassbar coole Bühne direkt unter dem legendären Glas-Dach, ein Bühnensound, der echtes Rockstar-Feeling aufkommen ließ, grandioses Licht, lauter nette Leute vor, hinter und auf der Bühne und einfach das größte Glücksgefühl, dass ich kenne im Leben: Mit tollen Musikern und guten Freunden gut zu spielen und andere wirklich mitzureißen. Zur Feier des 1-Järhigen dieses Gigs (übrigens der erste in dieser Besetzung) gibt’s jetzt ein schickes Live-Video. Kochen, das ist Hobby und Lebensmittel. Aber Musik, das ist Leidenschaft und Lebens-Mittelpunkt.

Waldpilze und Risotto

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Es gibt Dinge, die kann man für Geld nicht kaufen. So wie Pilze, die vor einer Stunde noch im Wald standen. Und dann braucht’s auch keine großen Gewürze, keine Sahne, keine Kräuter – nur ein bisschen Butter, Schalotte, Salz und Pfeffer. Für mich am liebsten mit Pasta oder Risotto, wobei ich es besser finde, die Pilze nicht unter zu mischen, sondern am Ende auf dem Teller auf das Risotto zu geben, damit sie einfach ganz pur und für sich genießen kann.

Miang Kham = BÄM!

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Ich finde es irre, dass man, wenn man neugierig ist, immer wieder Sachen entdecken kann, die komplett anders schmecken, als alles, was man schon kennt. So wie diese unfassbar aromatischen, kleinen thailändischen Salat Wraps. Sehen mild aus, haben aber so dermaßen Wumms: Süß, sauer, scharf, bitter, umami, fruchtig, weich, knackig. Und dabei unglaublich leicht, kaum Fett, kaum Salz und auch vegan, mit ein bisschen knusprigem Tofu wirklich ein Brett. Rezept mehr oder weniger 1:1 von Food Wishes, lediglich habe ich Romana Salat statt Spinat genommen, Garnelen und Tofu statt Huhn, und die Soße kräftiger gewürzt, als John. Ich hab immer noch den Geschmack im Mund, alles kribbelt, fühlt sich gut an. Unbedingt probieren!