3 x Italia

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„Koch doch mal wieder was so richtig leckeres.. “ Ja, klar, mach ich. Wenn ich was kann, dann italienisch kochen. Und egal, was ich sonst ausprobiere, und auf was ich so stehe: Die italienische Küche wärmt einfach mein Herz. Hier, komplett klassisch: Gnocchi mit Salbeibutter, Parmigiana di Melanzane und Tiramisu. Ach Italia.

Enten Dim Sum

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Mein erster Anlauf an Dim Sum komplett ohne Hilfsmittel. Erkenntnis Nr. 1: Funktioniert. Nr. 2: Was für eine Fummelei! Ich glaube, das nächste Mal nehme ich zumindest wieder TK Wan Tan Blätter. Aber geschmacklich war’s toll: Dumplings gefüllt mit den fein gehackten Resten vom gestrigen Entenbraten, bissl Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebel, Five Spice, Chilli, Sesamöl und Sojasoße. Und serviert in einer Brühe aus den Entenknochen mit Mu Err Pilzen und ein paar Streifen von Zuckerschoten.

Schluss mit dem Mischmasch!

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Der optische Wert eines Gerichts übersteigt heute an vielen Stellen den, seines Geschmacks. Wir sind über Instagram & Co so sehr auf eine bestimmte Ästhetik gepolt. Das heisst: Alles wird gestapelt, in Ringe gezwängt, überall noch irgendein Knusper obendrauf, Soße Sirup-dick, damit sie sich gut drüberklecksen lässt. Wie es am Ende schmeckt, bzw. wie gut es sich essen lässt, wurscht. Hauptsache es sieht gut aus. Ich habe ja schon lange sämtliche Deko aus meinen Rezepten verbannt. Es kommt nur auf den Teller, was geschmacklich zum Gericht gehört. Und ich will eigentlich noch einen Schritt weiter und die Sachen auch so auf dem Teller platzieren, wie sie sich am besten essen lassen. Das Gericht hier, Entenkeule, Selleriepüree, Romanesco, ginge nach Insta-Stil so: Diesen dummen, mit dem Löffel verschmierten Püree-Klecks auf den Teller, Fleisch drauf, ein winziges bisschen Gemüse und am Schluss einen Löffel Soße im Kreis drumherum gekleckert. Sieht fürs Foto gut aus. Doch wenn man ein, zweimal mit dem Besteck dran war, ist es nur noch Matsch. Deshalb, auch hier, ab sofort nur noch: Hübsch anrichten ja, aber so, dass nicht nur das Fotografieren, sondern auch das Essen Spaß macht.

Mein erster Tahdig Reis

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Ich hab nicht an den Farben gedreht. Dieses persische Nationalgericht sieht durch reichlich Safran wirklich so brüllend gelb aus. Ich wollte das schon ewig machen, gestern Abend als Premiere und Volltreffer. Wahnsinnig luftiger, lockerer Reis mit einer knusprigen Kruste voller Geschmack von Safran und guter Butter. Drüber ein paar Cranberries, Mandeln und Granatapfelkerne. Mein Kumpel Malakoff versicherte glaubhaft, das sehe aus, wie von seiner Großmutter. Mein Blogger-Buddy Ramin meinte, dafür gebühre mir die persische Staatsbürgerschaft. Das macht doch Mut. Rezepte gibt’s zuhauf im Netz. Nachmachen lohnt sich wirklich – der Reis passt zu vielem, was man sonst mit normalem Reis serviert hätte. Bei uns: Khoreshte Fesenjan, ein Hühner-Schmortopf mit Granatapfel und Walnuss. Der aber geschmacklich komplett schiefgegangen ist. Soviel zur Erdung.

Saugute Zucchini-Lasagne

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Ich kann mich noch ganz genau an meine erste Lasagne erinnern. Ich war vielleicht zehn, mit Papa auf Gran Canaria, unsere erste Flugreise. Und die Lasagne gab es am späten Abend im Stehen an einem Imbisstand. Und sie war absolut himmlisch, ich sehe die ganze Szene heute noch vor mir. Am liebsten mag ich Lasagne dann auch ganz klassisch mit Bolo. Veggie kam bis jetzt nie so richtig mit. Bis jetzt, denn, auch wenn es erstmal banal klingt: Diese Zucchini-Variante war einfach perfekt.