Mangold und Mozzarella

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Maß halten, sagt eine meiner Italien-Instanzen, Claudio del Principe von Anonyme Köche. Immer mal was ganz Schlichtes, dann macht das Oppulente doppelt Freude. Heute: Mangold, erst die Stiele in Salzwasser gekocht, dann die Blätter dazu. Abschrecken, ausdrücken. Auf einen Teller geben, Olivenöl, Salz, Pfeffer und guter Mozzarella dazu, himmlisch! Geht auch super auf gerösteten Brot.

Pasta alla Norma, bisschen hübscher

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Ich bin viel unterwegs. Früher habe ich oft wirklich jeden Mist gegessen, egal, wie es mir damit ging. Heute passe ich mehr auf, manchmal esse ich auch lieber mal nichts, als den totalen Schrott. Und man kriegt schon was Brauchbares, wenn man ein bisschen schaut. Woran es aber in durchschnittlichen Läden, anders als am ordentlichen Schnitzel oder Steak, echt oft mangelt: Guter Pasta, und Gemüse jenseits der Standardbeilagen. Nach fünf Tagen Messe(food) war mir so sehr nach etwas wie dem hier. In der Originalfassung eh eines meiner liebsten Pastagerichte. So ist es vielleicht ein bisschen eleganter und hübscher.

Pizza Parmigiana

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Parmigiana di Melanzane, Auberginenauflauf, ist vielleicht mein liebstes vegetarisches Gericht. Heute mal auf einer Pizza dekonstruiert – wirklich mit allen Zutaten der Vorlage und keiner einzigen mehr, bis auf den Teig. Apropos Teig: Ich hab keine Ahnung von Pizzateig. Ich mach ihn trotzdem. Dauert eine Viertelstunde. Und nach einer Stunde Gehzeit kann ich Pizza backen. Mehr will ich gar nicht.

Pasta mit Schwertfisch

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Schwertfisch gibt’s bei mir fast nie. Un-öko und teuer. Aber heute kam ich an dem frisch glänzenden Stück in Sushi Qualität einfach nicht vorbei. Vor allem nicht, weil ich vor einer Weile in Venedig echt gute Pasta mit Schwertfisch (damals geräuchert) gegessen hatte, und seitdem weiß, wie gut das ist. Naja, und so reichen dann 100 Gramm Fisch pro Person und das kann man, finde ich, schon mal machen.

Vincents Maultasche

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Ich mache eigentlich keine Fotos zusammen mit Prominenten. Menschen, die man bewundert, belästigt man nicht. Und eigentlich auch keine von Restaurant-Essen. Es schmälert das eigentliche Erlebnis. Eigentlich. Aber die Maultasche in der Stuttgarter Wielandshöhe musste ich fotografieren, ebenso wie mich zusammen mit dem Chef. Einfach, um mich besser dran zu erinnern. Und weil ich es sonst ewig bereut hätte.

Lammschulter, Hummus, Sesamspinat

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Die obligatorische Wurst auf dem Brot brauche ich schon lange nicht mehr. Und auch das große Steak, lange für mich die Verkörperung kulinarischer Lust, ist sehr, sehr selten geworden. Nicht primär aus Gründen der Vernunft, mehr aus einem Gefühl heraus. Aber: Am Wochenende, gleich nach dem Frühstück, einen Braten ansetzen – hier eine kleine Lammschulter – bei niedrigster Temperatur in den Ofen schieben (80 Grad) und dann wieder ins Bett, oder Spazieren gehen…. Und wenn man nach vier, fünf Stunden wieder in die Küche kommt, duftet es, und man bekommt zartes Fleisch mit kräftiger Soße… Dann sind das meine echten Fleisch-Glücksmomente. Also: See you in 5 hours.