Saltinbocca alla romana – weil’s einfach gut ist

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Saltinbocca gehören zu den ersten Gerichten, die ich, vielleicht mit sechzehn Jahren, gut kochen konnte. Damals war diese Art der italienischen Küche schwer in Mode. Es ist Ewigkeiten her, dass ich mal welche gegessen und gemacht habe. Ständig entdecke ich etwas Neues, das ich ausprobieren will; Weniger bekannte, italienische Klassiker, chinesisch, japanisch, vietnamesisch, nordafrikanisch, modern, kreativ, vegetarisch… Neulich hatte ich wenig Zeit und wollte für meinen Besuch was schnelles, vertrautes machen. Und ich bin so froh, endlich mal wieder Saltinbocca alla romana gemacht zu haben. Weil das ein absolut himmlisches, zeitloses Gericht ist, und einfach umwerfend in seiner Einfachheit, mit nur drei Zutaten (Kalbfleisch, Parmaschinken, Salbeiblatt) in vollkommener Harmonie, Und, weil wir schon klassisch sind: Kleine Rosmarinkartoffeln und ein blitzschneller Spinatsalat. Nachmachen kann das absolut Jede*r.

Salat von Kichererbsen und gerösteter Paprika

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Dieser wunderbare Salat, hier auf einem Taco mit Wolfsbarsch und ein bisschen Salsa ist mir in Lissabon eingefallen. Dort mit Sachen vom Markt. Und er fühlt sich einfach süd-spanisch oder portugiesisch an, obwohl er von mir ist. Ich finde, er passt fantastisch zu gegrilltem oder gebratenen Fisch. Aber auch zu Fleisch oder solo auf ein bisschen geröstetem Brot ist er bestimmt toll.

Dill-Sahne-Dressing

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Noch ein paar Wochen gibt’s gescheiten Salat, deshalb musste ich das heute nochmal machen. Für mich eines der einfachsten, und zugleich allerbesten Gerichte, die es gibt: Frischer Kopfsalat mit süßem Dill-Sahne-Dressing, gebackene Kartoffeln mit Kümmel und Paprika, glasig gebratenes, frisches Landei. Unschlagbar.

Dressing: Einen Becher saure Sahne, den Saft und etwas von der Schale einer Zitrone, 4 EL hellen Essig, 2 EL neutrales Öl, 2 EL Zucker, Salz, Pfeffer, reichlich frischen Dill und eine kleine, sehr fein gewürfelte Schalotte gut vermischen und erst direkt vor dem Servieren über den Salat geben.

Waldpilze und Risotto

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Es gibt Dinge, die kann man für Geld nicht kaufen. So wie Pilze, die vor einer Stunde noch im Wald standen. Und dann braucht’s auch keine großen Gewürze, keine Sahne, keine Kräuter – nur ein bisschen Butter, Schalotte, Salz und Pfeffer. Für mich am liebsten mit Pasta oder Risotto, wobei ich es besser finde, die Pilze nicht unter zu mischen, sondern am Ende auf dem Teller auf das Risotto zu geben, damit sie einfach ganz pur und für sich genießen kann.

Miang Kham = BÄM!

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Ich finde es irre, dass man, wenn man neugierig ist, immer wieder Sachen entdecken kann, die komplett anders schmecken, als alles, was man schon kennt. So wie diese unfassbar aromatischen, kleinen thailändischen Salat Wraps. Sehen mild aus, haben aber so dermaßen Wumms: Süß, sauer, scharf, bitter, umami, fruchtig, weich, knackig. Und dabei unglaublich leicht, kaum Fett, kaum Salz und auch vegan, mit ein bisschen knusprigem Tofu wirklich ein Brett. Rezept mehr oder weniger 1:1 von Food Wishes, lediglich habe ich Romana Salat statt Spinat genommen, Garnelen und Tofu statt Huhn, und die Soße kräftiger gewürzt, als John. Ich hab immer noch den Geschmack im Mund, alles kribbelt, fühlt sich gut an. Unbedingt probieren!

Tuna Bowl

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Die Basis für dieses schnelle, leichte Gericht ist eine Idee des tollen The Duc Ngo: Thunfisch oder Lachs, Avocado, Kirschtomaten, rote Zwiebel und ein Dressing aus Sojasoße, Zitronensaft, Honig, Salz, Pfeffer, Olivenöl und Sesamöl. Das alleine ist schon ein gutes Gericht. Heute dazu: Bisschen Reis, Süßkartoffel, Kürbiskerne, Rucola.

2x Wok

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Über die Jahrzehnte gingen viele Asia-Trends durchs Land. Erst kamen die Chinesen, dann Thai, dann die Japaner, schließlich, vor ein paar Jahre, die Vietnamesen und jetzt die Koreaner. Ich mag alles. Aber entgegen dem Trend ist mir die Chinesische Küche mit ihrer Vielfalt und Deftigkeit eine der liebsten geblieben. Ich bin sicher, man könnte jedem Abend chinesisch kochen und müsste sich nie wiederholen. Heute, ohne Rezept: Tofu für die Liebste, fein geschnetzeltes Schweinefleisch für mich. Mit viel Gemüse und Hoi Sin Soße. Wer einsteigen möchte, dem empfehle ich den Youtube Kanal „School of Wok“. Wer es richtig wissen will, der schaue besonders die chinesische Fassung von „Chef Wang Gang“. Unglaubliche Moves mit Beil und Wok, ein Ballett! Nicht wenige Rezepte beginnen damit, dass ein lebendes Tier geschlachtet wird. Ich sehe das nicht gerne, aber im Grunde finde ich es sehr natürlich und das Ganze passiert so ruhig und schnell, dass dass ich meine, die industrielle Schlachtung ist eigentlich der härtere Weg. Schön ist der Tod aber nie. Das nur als Anmerkung, man sieht immer schon im Video Thumbnail, wenn das Tier am Anfang noch lebt. Hier gibt’s ein Gemüsegericht, vollkommen harmlos aber mit beeindruckender Handwerklichkeit.

Reis Kochen

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Es klingt wie ein bescheuertes Understatement eines Food Snobs, aber: Erst seit vielleicht einem Vierteljahr kann ich wirklich guten Reis kochen. Nicht Risotto oder sowas, nein, einfach nackigen Reis ohne was, nach meinem Geschmack und der ist: Gut gegarte, aber noch mit minimalem Biss versehene Körner, die leicht zusammen kleben, nicht zu trocken, nicht zu nass, und mit allen Inhalts- und Geschmacksstoffen und gekocht ohne irgendwelche Hilfsmittel wie Reiskocher oder gar Kochbeutel.